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Filmfest München 2009 // Keep Surfing

München - das kleine Hawaii

Seit 35 Jahren wird im Eisbach gesurft, auch Jack Johnson war schon da. Jetzt bringt Björn Richie Lob mit "Keep Surfing" die Wellenreiter aus dem Englischen Garten auf die Kinoleinwand.

Bild aus dem Film Keep Surfing

Surfen in der Stadt: am Eisbach in München

Neben dem amerikanischen Konsulat, nicht weit von der Bayerischen Staatskanzlei und gleich neben dem P1 tummelt sich an sonnigen Tagen eine kleine Menschentraube an der Brücke über dem Eisbach. In Neopren gehüllte Surfer stehen bei schönem Wetter an beiden Seiten des Ufers Schlange und steigen abwechselnd in die Welle im nur 40 Zentimeter tiefen Eisbach.

Das kleine Hawaii

Björn Richie Lob war vor zehn Jahren sofort vom Surfen in der Stadt fasziniert, ist nach München gezogen und seitdem auch etliche Kilometer vom Meer glücklich. Über 30 Surffilme hat er schon gedreht, "Keep Surfing" ist sein Kinodebüt und erzählt über die Leidenschaft des Surfens aus verschiedenen Blickwinkeln. Sechs Surfer, die alle in München wohnen oder eine gewisse Zeit dort verbracht haben und für die der Eisbach das "kleine Hawaii" geworden ist. Jetzt feiert Björn Richie Lob mit "Keep Surfing" Weltpremiere beim Filmfest München.