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Vorgestellt // Chris Garneau Ein Star im Werden

Er sieht aus wie Robert Pattinson und singt wie Sufjan Stevens. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine steile Karriere.

Chris Garneau, on3-Festival, musik, band, 2009

Der New Yorker Songwriter Chris Garneau lässt es eher leise angehen: Die größte Rolle in seiner Bühnenshow spielt eine Lampe, die vor dem Konzert auf seinem Klavier platziert wird. Keine Effekte und kein Schnickschnack, sondern offenbar eine Herzensangelegenheit: Chris Garneau sammelt nämlich Lampenschirme. Ein echtes Rockstarhobby.

Der Moment zählt

Überhaupt kann man Chris Garneau nicht mit den üblichen Klischees beikommen, denn er verwandelt sie in das Gegenteil: Angefangen hat er sein Musikerdasein im vermeintlich uncoolen Genre Musical – als Teil des Ensembles der Wedekind-Adaption "Frühlings Erwachen" kann er zum Gewinn des renommierten Tony-Awards beitragen. Das Frickeln im Studio mag er gar nicht, Garneau lebt für den Moment auf der Bühne. Dabei ist er schüchtern, als Jugendlicher plagen ihn Ängste und Panikattacken.

Is a new Star born?

Über fünf Jahre hat Chris Garneau an seinem Debütalbum "Music For Tourists" gearbeitet, ehe es im Jahr 2007 erscheint. Er tourt durch die USA, durch Europa und bringt seine traurigen Songs mit Klavier, Cello, Trompete und Harmonica auf die Bühne. Langsam, ganz langsam erspielt er sich eine Fanbase, die bezaubert ist von der fragilen Emotionalität, die Garneau ausstrahlt. In Blogs und Tweets zwitschert man sich zu: Chris Garneau, das neue Ding, vielleicht der neue Rufus Wainwright, der neue Sufjan Stevens.

Auf seinem zweiten Album "El Radio" löst sich Chris Garneau ein bisschen von der Melancholie, freier wirkt er, wie endlich in seinem Element. "Er sieht aus wie Robert Pattinson und singt wie Sufjan Stevens", schreibt das amerikanische Hipster-Magazin Nylon. Könnte heißen: A star is born. Wir würden es ihm wünschen. Auch über die Welt der Blogs und Tweets hinaus.

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Die volle Packung

Er sieht aus wie Robert Pattinson und singt wie Sufjan Stevens. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine steile Karriere.

Artikel Artikel 16.11.2009